Arpentage

Bildung (2023)

Inszenierung
einer fiktiven

krilp-Sitzung

um ein elektronisches Lagerfeuer.

Crédits

Künstlerische Leitung:
Ketty Ghnassia und Timo Krstin

Von und mit:
Mitglieder des krilp – Kollektiv kritische Lehrpersonen: Noah Engweiler, Milena Schütz, Nuria Honauer, Florence Vögeli;
Lukas Kubik

Bühnenbild und Kostüme:
Maude Villiumier

Produktionsleitung:
Lukas Kubik

Gefördert durch:
Stadt Zürich Kultur, Migros Kulturprozent, Cassinelli-Vogel-Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Stiftung Corymbo

Eine Produktion der cie la mêlée in Koproduktion mit dem Konzeptbüro, Rote Fabrik und in Kooperation mit dem Theater Neumarkt

Liebsten Dank an Elisabeth Fritsch und Fynn Malte Schmidt und das Projekt „Adventurestore“ für die Ausleihe ihrer Szenografie

Zur prozessbasierten Theaterarbeit ARPENTAGE

Arpentage, zu Deutsch etwa Vermessung oder Vermessungstechnik, ist eine Verbindung aus proletarischem Lesezirkel und politischer Aktion. Ihren Ursprung hat sie in der sozialistischen Bewegung Frankreichs. Arbeiter:innenverbände und Gewerkschaften suchten nach einer Möglichkeit, sich gemeinsam politisch weiterzubilden, ohne in akademische Untätigkeit zu verfallen. Das Lesen sollte gleichzeitig Empowerment sein – ein Instrument zur politischen Gestaltung der Wirklichkeit. Dieses Prinzip übersetzt das Projekt Arpentage in die heutige Zeit und in den Kontext von Theater.