Arpentage

Soziale Arbeit (2024)

Die Arpentage ist eine Methode zum gemeinsamen lesen und zur Selbstermächtigung emanzipatorischer Bewegungen. In kleinen Gruppen traf man sich, um Literatur zu studieren und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren. Dieses Prinzip übersetzt die Theaterarbeit Arpentage in die heutige Zeit und in den Kontext vom Theater. Zu jeder Arpentage sind menschen eingeladen, die sich in ihrem Arbeitsumfeld politisch engagieren. Vertreter:innen des Kollektivs kritische Lehrpersonen - Krilp, der Kooperative Autonomia, des Netzwerks Junge Journalistinnen und Journalisten Schweiz, von KRISO - kritische soziale Arbeit und der Bewegung Fashion Revolution Schweiz haben das Projekt mitgestaltet. Vertreter:innen des Kollektivs kritische Lehrpersonen - Krilp, der Kooperative Autonomia, des Netzwerks Junge Journalistinnen und Journalisten Schweiz, von KRISO - kritische soziale Arbeit und der Bewegung Fashion Revolution Schweiz haben das Projekt mitgestaltet.

Credits

Regie und Dramaturgie:
Ketty Ghnassia

Künstlerische Mitarbeit:
Noah Engweiler und Lukas Kubik

Von und mit:
Mitglieder der Bewegung Fashion Revolution
(Kishana Kinashi, Corinna Mattner, Jamil Mokhtar),
Noah Engweiler (Krilp),
Sarina Höppner (Netzwerk Junge Journalistinnen und Journalisten),
Lukas Kubik und Sabina Winkler

Szenographie und Kostüme:
Sabina Winkler

Produktionsleitung:
Lukas Kubik

Gefördert durch:
Stadt Zürich Kultur, Migros Kulturprozent, Cassinelli-Vogel-Stiftung, Ernst
Göhner Stiftung, Stiftung Corymbo

Eine Produktion der cie la mêlée in Koproduktion mit dem Konzeptbüro, Rote
Fabrik und in Kooperation mit dem Theater Neumarkt

liebsten Dank an Lea Whitcher, Sabina Winkler, Kathrin Walde und das Projekt
#carecity _stories* für die Ausleihe ihrer Szenografie

Stimme der Co-Autor:innen

Sabina Winkler, Bühnenbild Arpentage Journalismus, Soziale Arbeit und Mode, Mitglied des Theaterkollektivs cie la mêlée:

Arpentage war für mich eine Befreiung von meinen üblich miterlebten Theaterstrukturen. Durch die niederschwellige Herangehensweise bzw. Planung VOR der Arpentage wurde die „Aufführung“ zu einem sehr direkt erleb- und spürbaren aktivistischem Akt: Die dann anwesenden Menschen haben sich über eine relativ konkrete Aufgabe - welche in sich sehr viel Individualität zulässt - direkt miteinander verbunden.

Diese Verbundenheit in einem gemeinsamen Raum mit sehr diversen Menschen so unmittelbar, tolerant und offen zuzulassen ist für mich lebenswichtig und darum aktivistisch. Beruflich und privat nehme ich für mich mit: Vertrau dem Moment des Zusammenkommens fast mehr als der Planung dessen. Kreiere Räume, in welchen sich verschiedene „Bubbles“ begegnen und austauschen können.

Weniger ist vielleicht tatsächlich mehr und nimm dich zurück als Künstlerin - schau hin was und wer da ist und verstehe die darin auftauchenden bedürfnisse und probiere sie zu unterstützen mit deinem Herz& Kopf als erstes und dann erst mit Deinen zusätzlichen Kunstideen. Arpentage gibt mir Hoffnung auf ein Zusammen - auf eine Verbundenheit in diesem Universum.